„Irgendwo tief in mir / bin ich ein Kind geblieben. / Erst dann, / wenn ich’s nicht mehr spüren kann, / weiß ich: Es ist für mich zu spät. / Zu spät. / Zu spät.“

Singt Peter Maffay in Nessaja und erkennt darin eine tiefe Sehnsucht. Den Wunsch nach freiem Spielen, nach Ausgelassenheit, nach Akzeptanz. In einer bürokratisierten Welt voll hohem Anspruch und Perfektionsdrang möchte ich Kinder begleiten, nicht zu schnell „erwachsen“ zu werden – und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Methoden und Mitteln der Theaterpädagogik Auswege zeigen.

Fail – and be happy: Wie langweilig wäre die Welt ohne Fehler und Makel? Wir scheitern mit Würde. Wer sich selbst akzeptiert und Klarheit hat, verliert die Angst vorm großen Nichts. Lässt sich von Statusspielen anderer nicht beeindrucken – und erreicht den höchsten Status im Tiefflug.

Weil Lernen einem in der Erfahrung passiert, biete ich im Haus der großen Kleinen Möglichkeiten an, innere Hürden zu überwinden, Sorgen auszuspielen und sich in Theater-Workshops neu kennenzulernen.

Wer gut sein will, erlebt im Haus der großen Kleinen eine Reise ins innere Kind: das längst gut ist und bleibt – und das auch spüren darf und kann. Dafür ist es, Peter Maffay, tatsächlich nie zu spät.