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ZEIT Studienführer

Philosophie-Student Jacob kriegt in der Bibliothek „den Arsch nicht hoch“, ein paar Häuser weiter produzieren Leipziger Studierende ihren eigenen Audioführer fürs Museum. Die Fotografin Jasmin Zwick und ich haben uns im letzten Sommer auf die Suche nach ganz typischen Lernorten begeben. Die Fotostrecke ist im aktuellen ZEIT Studienführer 2019/20 erschienen. Einen Eindruck erhältst du auf Jasmins Website.

Hallo

Die unterschiedlichsten Fragen können dich hierher geführt haben. Vielleicht glaubst du auch an den Zufall und der war’s.

Ich bin Gustav Beyer und als erstes hab ich eine Frage: Gibt es eine einzige Bezeichnung, in der du dich wiederfinden kannst? Sowas wie: Lehrer, Mutter, Morgenmuffel?

Du bist mehr als das Plakat, das du hochhältst. Als die Kultur, aus der du kommst. Als der erste Eindruck, der zählt oder der letzte, der bleibt.

Ein Teil von mir ist Lernbegleiter. Der unterstützt vor allem Kinder und ihre Eltern, eine positive Grundhaltung zum Leben zu erhalten und sich in Wertschätzung von Glaubenssätzen zu verabschieden. Als Theaterpädagoge nehme ich dich an die Hand, wenn wir erforschen, was dich wirklich bewegt. Als Journalist kann ich dich dabei begleiten, dich zu zeigen, neue Fragen zu stellen, zu reisen.

Schön, dass du hier bist.

Zwischen den Zitaten | November 19

„Glück ist ein Statussymbol, ein Zeichen für Erfolg. Das erzeugt fast zwangsläufig ein Gefühl der Unzulänglichkeit.“
Soziologin Eva Illouz im SPIEGEL 44/2019

Wird Glück als Ware angepriesen, steigt der Druck, zufriedener sein zu wollen. Der setzt voraus: Wer zufriedener sein kann, ist weniger zufrieden. Schiefgehen kann ein Plan zum Glück erst, wenn es ihn gibt: Deswegen lasst uns leidenschaftlich leiden. Viele Bewegungen entstehen gerade aus dem Zorn heraus. Die Resultate sind mal beeindruckend, mal grausam. Wie kannst du Angst und Zorn umleiten? Durch Fragen und Staunen über das, was zwischen uns ist? Mit Mut den Weg des Risikos zu gehen, nachher nicht glücklicher, aber reicher zu sein? So folgert Illouz:

„Für mich ist es wichtiger, das Gefühl zu haben, dass das, was ich tue, von Bedeutung ist. Der Versuch, etwas über die Welt zu verstehen und dieses Verständnis mit anderen zu teilen, ist für mich sinnstiftend.“

Hörprobe

Schafe weiden idyllisch auf einer Wiese. Das Gezwitscher der Vögel begleitet sie. Bewaldete Berge umgeben die slowakische Gemeinde Horná Lehota mitten im Nationalpark Niedere Tatra.

Der Ort hat nicht nur für Naturliebhaber*innen einiges zu bieten. Wanderer*innen können sich auf die Spuren einer sagenumwobenen Figur begeben, die den malerischen Namen „Prdimucha“ trägt. Das bedeutet übersetzt schlicht und einfach: Fliegenpupser.

Im Beitrag für Radio Slowakei International habe ich die deutsche Stimme der Fremdenführerin Zuzana Tesáková eingesprochen.